Burnout

Light my fire statt Burnout

Ausgebrannt, Verbrennen, Brandblasen, Selbstverbrennung, Brandbeschleuniger, Feuer und Flamme, Zündflamme, eine zündende Idee, in die Glut blasen, Abgebrannt, Selbstzünder, Verheizen, Brennmaterial, entbrannt sein….

Brennen ohne zu verbrennen.. Wie geht das? ..





Der Burnout Begriff richtet die Aufmerksamkeit auf die Energie auf das Kraftwerk Mensch das keinen Nachschub an Energie bekommt. Zuwenig Sauerstoff durch vermehrte Stressatmung. Jedes Feuer braucht Energie !

Turbo im Hamsterrad

Vor uns steht in der Regel ein Mensch der einmal entflammt war, für das Leben, für seinen Job, aber jetzt macht sich ein Erschöpfungsgefühl breit, Leere und depressive Gedanken, nur „to do Listen“. Ständige Gedanken an Arbeitsabläufe, Gefühls- und Verhaltensänderungen haben sich eingestellt (Gereiztheit, Gefühllosigkeit oder Versagensängste) oder auch körperliche Veränderungen: Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrasen, Gelenkschmerzen, Magen- Darmprobleme usw. 

Der Begriff Burnout ist ein sozialpsychologischer Begriff: Er beschreibt einen Zustand körperlicher, geistiger und seelischer Erschöpfung der mit normalen Erholungsphasen, wie Urlaub oder Wochenenden nicht mehr kompensiert werden kann.

Die Burnoutspirale:

Ein voller Terminkalender, mittags keine Pause, zwischendurch noch E-Mails beantworten, ein Dokument fertig stellen, eben hochkonzentriert beim Meeting sein und dabei immer Höchstleistung bringen das macht dauerhaft Druck und befriedigt nicht. Es braucht Zeitfenster für die unterschiedlichen Aufgaben, für die E-mails, für die Aktivitäten in Netzwerken etc.

Flow Erlebnisse, in denen ich entflammt bin,  mit Freude eine Arbeit verrichte und das Gefühl habe im Kontakt und im Fluss meiner Inspiration und Potentialen zu sein,  werden für viele immer seltener. Gleichzeitig mit ganz vielen Nachrichten und Informationen bombardiert, die Erwartung ständiger Erreichbarkeit und schneller Reaktion auf Nachrichten führt zu dauerhaften Druckgefühlen und Stressreaktionen. Verbunden mit dem eigenen Perfektionismus gerate ich an die Grenzen eigener Erwartungen an mich selbst, Grenzen, die ich vielleicht zunächst nicht wahrhaben möchte und mit „Brandbeschleuniger“ dagegen ankämpfe. Auch das braucht viel Energie. Viele Betroffene klagen darüber, nie eine Arbeit zufriedenstellend erledigen zu können weil zu viele Aufgaben auf einmal da sind, das sorgt für eine dauerhafte Unzufriedenheit, die am Selbstwert zehrt. Negative Gedanken sich selbst gegenüber kosten noch mehr Energie.

Wenn auch jeder von uns unterschiedliche Bewältigungsstrategien im Umgang mit äußeren Stresssituationen hat, ist im Zusammenhang der Zunahme des Burnout Syndroms, der psychischen Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeiten guter MitarbeiterInnen und zunehmend junger Menschen wichtig, den Bezug zu allgemeingesellschaftlichen Entwicklungen zu sehen.

Rasante Veränderungen von Arbeitsprozessen, die Verknappung von Ruhe- und Regenerationsphasen lassen eine klare Trennung von Arbeitszeiten und Freizeit kaum noch zu.

Wir brauchen Ruhephasen, Zeiten der Regeneration und des Krafttankens. Wir brauchen Führungskräfte und Unternehmenskulturen die dies unterstützen. Stressatmung im Überlebenskampf des ständigen Drucks verhindert kreative Ideen und versperrt auf Dauer den Zugang zum vorhandenen Leistungspotential einer jeden Mitarbeiterin bzw. eines jeden Mitarbeiters.

Light my fire statt Burnout !

Wir unterstützen Einzelne dabei, das Lebenszepter wieder in die Hand zu nehmen und entflammt zu bleiben. Wir begleiten Führungskräfte und Unternehmen dabei gesund zu bleiben und erfahrene und kreative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten. Wir nehmen uns Zeit, ihre Energie-Situation genau zu betrachten und sie mit unseren Methoden ganzheitlich zu begleiten.