BGM Betriebliches Gesundheitsmanagement

Ein doppelter Gewinn:

  • motivierte und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • weniger Krankheitstage und steuerliche Freibeträge

Betriebliches Gesundheitsmanagement wird für immer mehr Unternehmen ein wichtiger Baustein zur Gewinnung, Motivation und Erhaltung von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Die rasant ansteigenden Zahlen im Bereich der psychischen Erkrankungen und des Burnout machen präventive Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz wichtiger denn je. BGM Maßnahmen werden durch gesetzliche Vorgaben zur Gesundheitsprävention der Krankenkassen und durch Steuerbefreiungen unterstützt.

Unsere Kurse und Seminare sind als gesundheitspräventive Maßnahmen anerkannt. Mit dem Jahressteuergesetz 2009 stärkt die Bundesregierung die betriebliche Gesundheitsförderung. Durch eine Ergänzung in Paragraf 3 Nr. 34.

Im Einkommenssteuergesetz (EStG) sind zusätzliche Ausgaben des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsförderung steuer- und sozialabgabenfrei, soweit sie den Betrag von 500 Euro pro Mitarbeiter und Kalenderjahr nicht übersteigen.

Steuerfrei sind Maßnahmen zur:

  • Vorbeugung und Reduzierung von arbeitsbedingten körperlichen Belastungen des Bewegungsapparates
  • gesundheitsgerechten betrieblichen Gemeinschaftsverpflegung
  • Vorbeugung psychosozialer Belastungen (Stressbewältigung, gesunde Führung)
  • Verringerung des Suchtmittelkonsums (Raucherentwöhnung)

Dies betrifft Angebote, die durch die Krankenkassen eine gesundheitsfachliche Bewertung erhalten haben. Hierunter fallen insbesondere diejenigen Leistungen, die im Leitfaden Gemeinsame Handlungsfelder und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Umsetzung von § 20 Abs. 1 SGB V und § 20a SGB V" für die Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung aufgeführt sind:

Unter die Steuerbefreiung fallen auch Barleistungen (Zuschüsse) des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer, die diese für externe Maßnahmen aufwenden.
Damit haben erstmals auch die Beschäftigten in kleineren oder mittleren Unternehmen die Chance, über externe Präventionsangebote die gleiche Gesundheitsförderung wie die Beschäftigten in Großunternehmen zu bekommen. Siehe hierzu unsere Mitarbeit im Netzwerk Gesundheitsticket: www.kraftzeit.com/gesundheitsticket

In der Gesetzesbegründung wird allerdings darauf hingewiesen, dass die Übernahme bzw. Bezuschussung von Mitgliedsbeiträgen an Sportvereine und Fitnessstudios nicht unter die Steuerbefreiung fällt und deshalb nicht begünstigt ist.